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				Nahaufnahme des Kombiinstruments eines Mercedes-Benz SL R 107 aus dem Jahr 1985, Bildquelle: Mercedes-Benz Classic.

Damals und heute – das Kombiinstrument

Ingenieurskunst und Innovationskraft sind Begriffe, die untrennbar miteinander und mit der Geschichte von Mercedes-Benz verbunden sind. Wir werfen in den nächsten Wochen einen Blick in den Rückspiegel und zeigen, welche Sprünge die Fahrzeugentwicklung in den letzten Jahren und Jahrzehnten gemacht hat. Technische Fortschritte, die Ihre Fahrt in einem Mercedes-Benz heute zu einer ganz besonderen macht.

Vom mittig angebrachten Rundskalentachometer zum vollflächigen MBUX Hyperscreen – das Cockpit in Mercedes-Benz Fahrzeugen zeigt erstaunliche Fortschritte in seiner Entwicklung. Wo früher noch mechanisch die Tageskilometer zurückgestellt werden mussten, sind heute vielfältige Fahrinformationen und -funktionen auf einem hochauflösenden Display vereint. Im Zusammenspiel mit dem Zentral- oder optionalen Beifahrerdisplay wird das Blickfeld von Fahrerinnen und Fahrern in einem Mercedes-Benz so zur umfassenden, intelligenten Technologiezentrale. Begleiten Sie uns auf einer weiteren kleinen Zeitreise, diesmal durch den Werdegang des Kombiinstruments. Starten wir in den 1930er Jahren.

Alles für die Symmetrie: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Kombiinstrument noch mittig am Armaturenbrett angeordnet. Während das zwar schön aussah, war es für die Fahrerin oder den Fahrer eher unpraktisch. Ab den 50er-Jahren wurde der Tacho schließlich hinter dem Lenkrad verbaut und war dadurch besser im Fokus. Mal war er waagerecht angeordnet, mal senkrecht – in der zweiteren Variante auch „Fieberthermometer“ genannt– bis sich schließlich die Rundinstrumente durchsetzten.

Schon damals war es wichtig, das Tempo stets im Auge zu behalten. Zum einen diente es der Sicherheit, zum anderen konnte man sich so besser an die Verkehrsregeln halten und teure Strafen umgehen: Im Jahr 1959 wurde in Deutschland der erste Blitzer eingesetzt. Auch gut zu wissen: Zur gleichen Zeit feierte der Tempomat seine Premiere – zunächst in den USA, bis Mercedes-Benz diesen 1962 dann erstmals in Europa einführte.

Design und Funktionalität vereint: Mit der Zeit wurden die verschiedenen Anzeigen am Kombiinstrument zunehmend verschmolzen, um für mehr Übersicht zu sorgen. Auch die unterschiedlichen Schalter und Knöpfe verschwanden nach und nach. Gleichzeitig kamen weitere Funktionen dazu, die man unterwegs komfortabel im Blick behalten konnte, beispielsweise die Gangschaltung, den Allradantrieb, Assistenzsysteme und vieles mehr.

Die Darstellung erlebte eine kleine Revolution, indem ausgewählte Hinweise für Fahrende zunächst auf einem Multifunktions-Display in der Mitte zwischen Tacho und Drehzahlmesser abgebildet wurden. Ab 2007 wurden dann stattdessen optionale Farbdisplays eingebaut, die eine noch bessere Auflösung besaßen und mehr Informationen darstellen konnten. Ungefähr zur gleichen Zeit ergänzte ein weiterer Bildschirm an der Mittelkonsole das Kombiinstrument.

Bis heute hat sich noch einiges im Armaturenbereich der Fahrzeuge von Mercedes-Benz getan: Mittlerweile sind hinter dem Lenkrad keine Knöpfe, Schalter oder analogen Anzeigen mehr zu finden. Stattdessen sind alle Informationen übersichtlich im volldigitalen Instrumentendisplay vereint. Hier können zahlreiche Einstellungen vorgenommen und individuell bearbeitet werden.

Dass die Technologie immer mehr innovative Lösungen ermöglicht, unterstreicht außerdem das optionale Head-up-Display. Dafür werden bestimmte Inhalte wie Hinweise, Verkehrszeichen, die Navigation oder Geschwindigkeit in das direkte Sichtfeld der Fahrenden projiziert. So muss der Blick nicht einmal mehr zum Instrumentendisplay abgesenkt werden.

Wo wir gerade beim Thema Innovation sind: Wer sich dreidimensionale Warn- und Fahrassistenz-Hinweise wünscht, erfreut sich am optionalen 3D-Fahrerdisplay. Zu den Highlights dieses Features zählen unter anderem ein beeindruckender Schatten- und Tiefeneffekt, die Abbildung vorausfahrender Fahrzeuge oder der Vollbildmodus für die Navigation. Ebenfalls optional und nicht weniger eindrucksvoll ist der MBUX Hyperscreen: Er vereint Fahrer-, Zentral- und Beifahrerdisplay unter einer leicht gewölbten Bildschirmeinheit.


Nahaufnahme des Fahrer-Displays in einem Mercedes-AMG Fahrzeug. Das optionale Fahrprogramm AMG TRACK PACE ist gerade ausgewählt.
Kombiinstrument mit Rennsport-Feeling: In Mercedes-AMG Modellen lassen sich die verschiedenen Fahrprogramme über das Fahrerdisplay und die Touch Control Buttons am Lenkrad bequem einstellen – wie hier etwa das optionale AMG TRACK PACE.

Bei einem Mercedes-AMG kann man zudem auf dem Fahrerdisplay die Fahrprogramme in der AMG-Ansicht sehen: Dazu gehören etwa ein Racetimer, eine integrierte Stoppuhr oder der Hochschaltbalken, der im manuellen Getriebe-Fahrprogramm visuelle Hinweise geben kann, wenn die Person am Steuer einen Gangwechsel machen sollte.

Für die nächste Stufe an Komfort sorgt die Sprachsteuerung über MBUX: Mit „Hey Mercedes!“ nimmt der Sprachassistent einem die Bedienung per Hand ab. Um beispielsweise die Anzeigen auf dem Fahrerdisplay ein- oder umzustellen, braucht es lediglich ein paar Worte.

Die Möglichkeiten, das Fahrerdisplay eines Mercedes-Benz zu nutzen, sind zahlreich und vor allem vielseitig – genauso wie seine geschichtliche Entwicklung bis heute. Ähnlich facettenreich ist auch die Auswahl in unserem Fahrzeugpool. Hier können Sie die vorkonfigurierten Modelle durchstöbern – und vielleicht finden Sie ja eins, das zu Ihnen passt.

Freuen Sie sich auf die nächste Folge unserer Reihe, die im wahrsten Sinne des Wortes „aufschlussreich“ ist. Über einen Klick auf #Komfort und Sicherheit finden Sie alle bisherigen Ausgaben dieser Serie.

5 Unsere Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme sind Hilfsmittel und entbinden Sie nicht von Ihrer Verantwortung als Fahrerin oder Fahrer. Beachten Sie die Hinweise in der Betriebsanleitung und die dort beschriebenen Systemgrenzen.

#Digitale Services #Familie, Reisen und Freizeit #Komfort und Sicherheit