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Geprüfte Nachhaltigkeit

Für Mercedes-Benz ist Ressourcenschonung bereits bei der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen ein zentraler Aspekt. Das belegen die zertifizierten 360°-Umweltchecks für verschiedene Modelle von Mercedes-Benz.

Nachhaltigkeit steht bei Mercedes-Benz seit langem im Fokus. So hat der TÜV Süd 2005 der damaligen S-Klasse die umweltorientierte Produktentwicklung bescheinigt – das weltweit erste Automobil mit Umwelt-Zertifikat. Seit 2009 wird die Ökobilanz für verschiedene Fahrzeuge von Mercedes-Benz jeweils in einer Broschüre dokumentiert, die extern geprüft wird. Die Prüforganisation untersucht dabei neben den darin enthaltenen Aussagen zur Umweltverträglichkeit auch detailliert die Prozesse in der Produktentwicklung. Diese Untersuchungen dienen als Grundlage für die 360°-Umweltchecks für Fahrzeuge von Mercedes-Benz.

Den Umweltgedanken schon während der Planung im Blick

Die Grundlage für die Nachhaltigkeit bildet dabei bereits in der Entwicklung der „Design for Environment“-Ansatz. Die Fahrzeuge werden so konzipiert, dass sie möglichst ressourcenschonend und umweltfreundlich sind – und zwar über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Zentrale Ansätze sind Gewicht und Luftwiderstand, denn je leichter und aerodynamischer ein Fahrzeug ist, desto weniger Kraftstoff verbraucht es. So nutzt Mercedes-Benz die neue Fertigungstechnik FibreTEC3D, bei der ultraleichte Carbon-Komponenten zum Einsatz kommen, und setzt Aerodynamikmaßnahmen um wie die intelligente Kühlerjalousie AIRPANEL, die sich nur öffnet, wenn Kühlbedarf besteht.

Einige der Rohstoffe zur Herstellung unserer Produkte können als knapp oder kritisch eingestuft werden. Das besondere Augenmerk liegt deshalb auch darauf, die Einsatzmengen dieser Rohstoffe pro Fahrzeug kontinuierlich zu verringern.

Mercedes-Benz S-Klasse Plug-in-Hybrid im 360°-Umweltcheck

2021 kam der Mercedes-Benz S 580 e Plug-in-Hybrid [WLTP: Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert: 1,0–0,6 l/100 km; Stromverbrauch gewichtet kombiniert: 24,8–20,7 kWh/100 km, CO2-Emissionen gewichtet kombiniert: 22–15,0 g/km; elektrische Reichweite (EAER): 86–103 km]*³ auf den Markt. Den Umweltcheck des Modells hat der TÜV Süd im September 2021 zertifiziert.

In dem Check wird die Ökobilanz detailliert beschrieben. Der Nachhaltigkeitsgedanke beginnt schon bei der Produktion des S 580 e: Die Fahrzeuge werden in der neuen Factory 56 in Sindelfingen gefertigt, auf deren Dach sich eine Photovoltaikanlage mit rund 12.000 Modulen und einer Leistung von etwa 5.000 kWp (Kilowatt Peak) befindet. Der grüne Strom wird direkt in die Halle eingespeist. Zwar entstehen durch die Material- und Bauteilherstellung im Vergleich zum Vorgänger höhere CO2-Emissionen, doch die können durch die höhere elektrische Reichweite des S 580 e über die gesamte Nutzungsphase, die mit einer Laufleistung von 300.000 Kilometern berechnet wird, ausgeglichen werden.

Mit 12.000 Photovoltaik-Modulen auf dem Dach verkörpert die Factory 56 am Standort Sindelfingen die Zukunft der Produktion bei Mercedes-Benz und speist selbst erzeugten grünen Strom für die Halle ein.

202 Bauteile des Modells sind aus ressourcenschonenden Materialien hergestellt, etwa die Bodenbeläge aus regeneriertem Nylon. Nachwachsende Rohstoffe wie Naturfasern ersetzen Mineralfasern wie die üblicherweise verwendeten Glasfasern, was wiederum zu Gewichtseinsparungen führt.

Zum Ende des Lebenszyklus fließt auch die demontagefreundliche Konstruktion aus gut recyclebaren Materialien in die Ökobilanz ein. Für die S-Klasse stehen alle notwendigen Informationen über das International Dismantling Information System (IDIS) elektronisch bereit und können so von Altfahrzeugverwertern problemlos abgerufen werden.

Die ausführlichen Informationen des 360°-Umweltchecks für den S 580 e können Sie hier als PDF herunterladen. Die Umweltchecks weiterer Modelle von Mercedes-Benz finden Sie hier.

Auch wir bei Mercedes-Benz Members tragen dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schonen. Ein Beispiel dafür ist die bestmögliche Digitalisierung unserer Prozesse .

* Der zertifizierte elektrische Verbrauch wird in der Regel mit maximaler AC Ladeleistung durch ein Mode 3 Kabel bestimmt. Daher wird empfohlen, Fahrzeuge mit einer HV-Batterie bevorzugt an einer Wallbox oder einer AC-Ladestation mit einem Mode 3 Kabel zu laden, um kürzere Ladezeiten und einen besseren Ladewirkungsgrad zu erreichen.

#Limousine und T-Modell #Nachhaltigkeit