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				Ein Junge sitzt am Steuer eines Autos. Die Sepia-Farbgebung und die Ausstattung des Fahrzeugs lassen darauf schließen, dass es sich um eine Aufnahme aus einer lang zurückliegenden Zeit handelt.

DRIVE PILOT - ein Traum wird Realität

Seit der Erfindung des Automobils vor 138 Jahren setzt Mercedes-Benz mit innovativen Technologien Maßstäbe. Mit dem DRIVE PILOT kommt jetzt die Vision des hochautomatisierten Fahrens auf die Straße. Das System erlaubt erstmals bei Serienfahrzeugen, dass man sich auf Autobahnen unter bestimmten Voraussetzungen gewissen Nebentätigkeiten widmen kann5,6,7. In Deutschland ist es derzeit für die S-Klasse und die EQS Limousine optional verfügbar.

Bevor wir tiefer einsteigen, erleben Sie hier, wie ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung geht.

So kann es gehen: Schon als kleiner Junge träumte der Protagonist davon, einen Mercedes-Benz zu fahren – jetzt fährt sein Mercedes-Benz ihn. Möglich macht’s der DRIVE PILOT. Die innovative Technologie kann unter bestimmten Voraussetzungen die Fahraufgabe übernehmen. Auf diese Weise schenkt sie der Person am Steuer eine der wertvollsten Ressourcen überhaupt: Zeit.

In Deutschland können Fahrerinnen und Fahrer auf für den hochautomatisierten Betrieb geeigneten und freigegebenen Autobahnabschnitten beispielsweise über die On-Board-Systeme im Internet surfen, Filme schauen, E-Mails lesen und versenden sowie an Videokonferenzen teilnehmen. Dass nur bestimmte Tätigkeiten vom Gesetzgeber erlaubt sind, hat seinen Grund: Denn bei allem hat die Sicherheit oberste Priorität. Das gilt auch für die Nutzung der Technologie. Der DRIVE PILOT kann nur aktiviert werden, wenn klar definierte Bedingungen erfüllt sind. Dazu zählen: Stau oder dichter Verkehr auf deutschen Autobahnen, ein vorausfahrendes Fahrzeug, eine Geschwindigkeit unter 60 km/h, gute Straßenverhältnisse mit sichtbaren Fahrbahnmarkierungen, keine Tunnel oder Baustellen, Tageslicht und geeignetes Wetter ohne Nässe oder winterliche Bedingungen. Zudem muss die Autobahn auf der HD-Karte hinterlegt sein.


Nahaufnahme des Lidarsensors im Kühlergrill.
Safety first: Die Technologie basiert auf einer redundanten Systemarchitektur mit über 30 Sensoren.

Aber wie funktioniert das Ganze? Der DRIVE PILOT verwendet ein hochentwickeltes Sensorsystem. Dieses besteht aus verschiedenen Komponenten: LiDAR (Light Detection and Ranging), einer Stereo-Multi-Purpose-Kamera, einer Rückfahrkamera, einer 360°-Kamera sowie einer Fahrerkamera. Außerdem umfasst das System ein Frontradar, Multi-Mode-Eckradare, Mikrofone zur Erkennung des Martinshorns und weitere Bestandteile. Es misst die Entfernung zu Objekten mittels Laserstrahlen und erstellt ein präzises 3D-Bild der Umgebung. Dadurch ist die Technologie in der Lage, die Fahrerin oder den Fahrer bei hohem Verkehrsaufkommen oder bei Stop-and-Go zu entlasten.

Auf freigegebenen, mehrspurigen Autobahnabschnitten kann das System bei einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h unter anderem selbstständig den Abstand wahren, die Spur halten und die Rettungsgasse freimachen. Außerdem kann es kritische Situationen erkennen und das Auto, falls nötig, in den Stillstand manövrieren.


Nahaufnahme des Lidarsensors im Kühlergrill.
Bisher ist das automatisierte Fahren für die S-Klasse und die EQS Limousine verfügbar.

Der DRIVE PILOT revolutioniert das Fahrerlebnis, indem er Komfort und Sicherheit mithilfe modernster Innovationen auf ein neues Level hebt. Und das ist nur der erste Schritt: Wie die Zukunft der intelligenten Mobilität aussehen könnte, zeigen Ihnen Tennislegende Roger Federer und Schauspieler Matthew Macfayden in diesem Beitrag .

5 SAE-Level 3: Die automatisierte Fahrfunktion übernimmt bestimmte Fahraufgaben. Dennoch ist weiterhin ein Fahrer notwendig. Der Fahrer muss jederzeit bereit sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen, wenn er durch das Fahrzeug zum Eingriff aufgefordert wird.

6 DRIVE PILOT ist in Deutschland und den USA bestellbar. DRIVE PILOT ermöglicht hochautomatisiertes Fahren unter bestimmten Voraussetzungen, insb. bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland bis 60 km/h. Verfügbarkeit und Nutzung der DRIVE PILOT Funktionen auf der Autobahn sind abhängig von Ausstattungen, Ländern und geltenden Gesetzen.

7 Für die Funktionsfähigkeit des DRIVE PILOT sind folgende Mercedes me connect Dienste erforderlich: Intelligent Drive Online Service und Live Traffic Information mit Car-to-X-Kommunikation. Diese Dienste sind ab Aktivierung für 3 Jahre kostenfrei nutzbar. Nach Ablauf dieser initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern sie dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Zur Nutzung ist eine Registrierung im Mercedes me Portal, eine Zustimmung in die Mercedes me connect Nutzungsbedingungen und eine Verknüpfung des jeweiligen Fahrzeugs mit dem Benutzerkonto notwendig. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von 1 Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch den Kunden möglich – je nachdem was zuerst erfolgt.

#Komfort und Sicherheit